FAQ
Kann ich homöopatische Mittel mit anderen Medikamenten einnehmen?
JA! Homöopatische Mittel können jederzeit als alleinige Therapie oder zur Unterstützung einer schulmedizinischen Behandlung eingenommen werden. Es treten keine Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen auf – Sie sind damit also auf der sicheren Seite!
Wie nehme ich homöpatische Mittel ein?
Homöopatische Mittel gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen – Tabletten, Lösungen, Globuli. Die Absorption des aktiven Inhaltstoffes erfolgt nicht wie bei anderen Arzneimitteln im Magen, sondern bereits über die Schleimhäute im Mund. Deshalb sollten die Mittel für kurze Zeit im Mund behalten und nicht unmittelbar nach dem Essen eingenommen werden, sondern besser 30 Minuten vorher. Man sagt einigen Substanzen nach, daß sie die Wirksamkeit homöopatischer Mittel verringern können – Beispiele dafür sind Kaffee, schwarzer Tee, starke ätherische Öle (z.B. Pfefferminze) – das heißt nicht, daß Sie auf Ihren Kaffee oder das Reinigen Ihrer Zähne verzichten müssen – der richtige Abstand zur Einnahme des Mittels sollte genügen.
Im akuten Fall kann eine Dosis 2-stündlich genommen werden bis sich eine Besserung der Symptomatik einstellt, jedoch nicht länger als 48 Stunden.
Was sind die Unterschiede zu einer schulmedizinischen Behandlung?
Homöopathie arbeitet nach dem Ähnlichkeitsprinzip und versucht immer, der Ursache auf den Grund zu gehen. Hierbei stehen Ihre individuellen Symptome sowie Ihre eigene Persönlichkeit im Mittelpunkt. In der Schulmedizin dagegen steht eine Diagnose im Vordergrund. Symptome werden mit Medikamenten behandelt, die auf chemische Vorgänge im Körper Einfluß nehmen und antipathisch konzipiert sind, d.h. sie sollen das Gegenteil der Beschwerden bewirken (ein fiebersenkendes Mittel soll die Temperatur reduzieren). Homöopatische Mittel wirken auf Ihre Lebenskraft, die durch diesen energetischen Impuls angeregt wird, ihr Gleichgewicht wieder zu finden.
Was ist klassische Homöopathie?
Klassische Homöopathen arbeiten auf der Grundlage der Erkenntnisse Hahnemanns. Sie verordnen ein Mittel, das der individuellen Situation entspricht in einer für den Patienten optimalen Stärke. Auf die Anwendung von Komplexmitteln wird verzichtet, da diese weder das Ähnlichkeitsprinzip, noch die Individualität des Patienten berücksichtigen.