Gesundheit – Krankheit – Heilung

Was genau verstehen wir eigentlich unter Gesundheit?
In der ganzheitlichen Medizin wird der Mensch nicht allein auf den Körper „reduziert“, sonders als eine Art Zusammenspiel seiner 3 Seinsebenen – der körperlichen, der seelischen und der geistigen – betrachtet.
Die Lebenskraft steuert dieses auf einer zentralen energetischen Ebene in allen Bereichen des lebenden Organismus und hält es im harmonischen Gleichgewicht.
Gesundheit bedeutet demnach, daß unser energetisches System im Gleichgewicht ist und somit alle äußeren und inneren Einflüsse problemlos abgewehrt werden können.

Länger dauernde, negative Störungen (wie zB. Schlafmangel, Trauer, Streß, Angst, schlechte Ernährung etc.) führen zu einer Verstimmung der Lebenskraft und zu einem Ungleichgewicht der personalen Ordnung (Seinsebenen); diese Disharmonie zeigt sich durch Symptome, die wir spüren und Veränderungen des Körpers.
Krankheit ist also ein immaterielles, dynamisches Geschehen – Symptome sind die äußere Erscheinung der aus dem Gleichgewicht gebrachten Lebenskraft.

Um eine Heilung zu erzielen reicht es nicht aus, einzelne Symptome zu betrachten und zu behandeln. Eine wirksame Heilmethode muß in der Lage sein, harmonisierend auf die Lebenskraft einzuwirken. Homöopatische Mittel wirken daher nicht nur als stoffliche Gabe, sondern vielmehr als energetische Impulse, die die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht bringen können.

Der Heilungsverlauf kann sich unterschiedlich darstellen:
Im besten Fall bessern sich Ihre Symptome langsam, aber stetig, ohne daß sich neue ausbilden.
Symptome von längst vergangenen Erkrankungen können in abgeschwächter Form und in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge wieder auftreten und langsam ausheilen.
Möglicherweise wandern Krankheiten vom Zentrum des Körpers zur Peripherie - folgt z.B. der Linderung von Symptomen eines Asthmapatienten das Wiederauftreten einer Neurodermitis, so verlagert sich das „Ungleichgewicht“ von der Lunge auf die Haut nach „außen“, was eine positive Entwicklung erkennen lässt. Der umgekehrte Fall spricht für eine Verschlimmerung des Gesundheitszustands.
Durch die Behandlung kann der Körper auch zu einer Art Entgiftung angeregt werden – das Auftreten von Hauterscheinungen, Müdigkeit oder leichte grippeähnliche Symptome sind durchaus als positive Veränderungen zu bewerten.
Schliesslich kann es unter gewissen Umständen zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommen – ein erneutes Aufflackern bekannter Symptome oder eine kurzfristige Verstärkung sind als positiv zu bewerten, wenn sie nur kurz andauern. Der Körper zeigt damit, daß er die Information des Mittels verstanden und die Selbstheilungskräfte aktiviert hat. Die Lebenskraft ist stark genug, um sich selbst zu regenerieren und damit zu heilen.

Die Grenzen der Homöopathie werden dort erreicht, wo die Selbstheilungskräfte des Organismus nicht mehr ausreichen oder organische Veränderungen zu weit fortgeschritten sind. Die homöopatische Therapie kann daher weder eine intensivmedizinische Behandlung noch chirurgische Eingriffe ersetzen. Obwohl bei unheilbaren Krankheiten das Problem nicht behoben werden kann, zeigt sich eine hervorragende Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung – das allgemeine Wohlbefinden kann verbessert, Nebenwirkungen gelindert und der Regenerationsprozess gefördert werden.

Von großer Wichtigkeit während des Heilungsprozesses ist die Selbstbeobachtung des Patienten im Verlauf der Therapie. Jede Veränderung ist von grosser Bedeutung, da der Körper signalisiert, ob die Behandlung den gewünschten Verlauf nimmt.

Als Ziel einer Behandlung von chronischen Krankheiten sehe ich den gesunden Patienten, dessen Lebenskraft aus einer stabilen Harmonie agiert und ihm erlaubt, alle natürlichen Einwirkungen und Schwierigkeiten ohne Mühe selbst zu regeln. Natürlich ist es auch nötig, einen eigenen Teil dazu beizutragen. Dies erfordert, Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf etc. auf eine Gesunderhaltung auszurichten.

Auf diesem Weg möchte ich Sie gerne unterstützen und begleiten!