![]()
Kinesiologie
Der Begriff Kinesiologie findet seinen Urspung im Altgriechischen und bedeutet sowiel wie die „Lehre von der Bewegung“. Angewandte Kinesiologie befaßt sich daher mit den Muskeln und stellt eine Verbindung zum energetischen System der chinesischen Akupunkturlehre dar. Das Verfahren ist bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Kulturkreisen bekannt. Mitte des 20. Jahrhunderts hat der amerikanischer Chiropraktiker George Goodheart unabhängig davon festgestellt, daß sich sowohl seelische als auch körperliche Vorgänge in der Funktionsweise von Muskeln wiederspiegeln. Er entwickelte daraufhin eine Methode, mit der der Spannungszustand der Muskeln ohne Apparatetechnik festgestellt werden kann – den kinesiologischen Muskeltest. Der Grundgedanke ist es, daß ein Muskel auf Streß (in Form einer Substanz oder Emotion) mit einem kurzen „Abschalten“ reagiert, was nicht willentlich kontrolliert oder manipuliert werden kann, da es vom autonomen Nervensystem gesteuert wird. Ungleichgewichte und Dysfunktionen im körperlichen und emotionalen Bereich können damit aufgedeckt werden. Das kann bei der Suche nach Unverträglichkeiten oder Allergien sehr hilfreich sein. Außerdem bedient man sich dem Test, um Substanzen und Therapien individuell auszutesten – als sog. Biofeedback-System. „Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann.“ Goethe
|